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Schwarze Seife (“dudu osun” in der Sprache der
Yoruba, der größten Volksgruppe im Südwesten
Nigerias) wird seit Jahrhunderten in Westafrika
hergestellt und zum Waschen von Haut und
Haaren verwendet. Wegen ihrer pflegenden und
hautklärenden Wirkung benutzt man die Schwarze
Seife – heute in verfeinerter Form – besonders
gern bei Hautproblemen verschiedenster Art.
Neben der Verwendung als Seife gab und gibt es auch eine
Verwendung der “dudu osun” im Rahmen spiritueller Reinigungsrituale.
Hauptbestandteile der Schwarzen Seife sind Karitéebutter, schwarzes
Palmöl und die Asche verbrannter Fruchtstände von Palmfrüchten.
Karitéebutter wird in einem langwierigen Verfahren aus den Fruchtkernen
des Sheanuß-Baums hergestellt und von den Frauen Westafrikas
seit jeher zur Schönheitspflege und für Massagen genutzt, ebenso zur
Herstellung von Seifen und Kerzen. Das besonders weiche, eßbare
Fett kann auch zum Kochen verwendet werden und wird in der
traditionellen Heilkunde wegen seiner reinigenden Kraft – innerlich wie
äußerlich – geschätzt. Angesichts so vielfältiger Nutzungsmöglichkeiten
verwundert der hohe (gesellschaftliche wie mythologische) Stellenwert
der afrikanischen Sheanuß-Bäume
nicht. Sie gelten als heilig und werden
nicht gefällt; ihre Früchte werden nicht
geerntet, sondern erst nach dem Herabfallen
aufgelesen.
Bestandteile:
Hauptbestandteile der Schwarzen Seife sind Karitéebutter, schwarzes Palmöl und die Asche verbrannter Fruchtstände von Palmfrüchten.
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